Nationale Identität und Geschlecht in Österreich nach 1945

Beschreibung

151 S., einige s/w Abb. im Text, OKart. ISBN 3706514230

Kommentar

Wie steht es um die nationale österreichische Identität in der Zweiten Republik? Was bedeutet dies für Männer und Frauen? Dieser Frage geht die Autorin unter Verwendung eines genderspezifischen Ansatzes nach. Trotz des Verzichts auf nationales Pathos und mit der Beschränkung auf einen “Nationalismus light” knüpft das “Haus Österreich” nach Kriegsende klar an Traditionen westlicher Nationalismen an, ebenso an traditionelle Geschlechterhierarchien, die den “nationalen Wiederaufbau” stabilisieren. Begreifen wir “Nationale Identität” nicht als statische, als stabile Größe, sondern als Teil eines ständigen Prozesses sozialer Beziehungen, in den (neue) Werthaltungen und Sichtweisen einfließen und konstruiert werden, dann kommt der Kategorie “Geschlecht” in der Erklärung ein zentraler Platz zu. Die Untersuchung durchleuchtet den nationalen Überbau nach geschlechtsspezifischen Prägungen und legt die Ein- und Ausschließung von Frauen in bzw. aus den nationalstaatlichen Konzeptionen dieser Zweiten Republik offen.

Artikelnummer AUST2337 Sachgebiet Schlagworte , ,

24,00

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